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Bun­des­an­stalt für Geo­wis­sen­schaf­ten und Roh­stoffe (BGR) - Bran­den­bur­gisch Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Cott­bus – Senf­ten­berg (BTU)

An der Fakul­tät Umwelt und Natur­wis­sen­schaf­ten der Bran­den­bur­gi­schen Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Cott­bus – Senf­ten­berg (BTU) ist in gemein­sa­mer Beru­fung nach dem Thü­rin­ger Modell mit der Bun­des­an­stalt für Geo­wis­sen­schaf­ten und Roh­stoffe (BGR) zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt die

Pro­fes­sur Umwelt­geo­lo­gie im Nach­berg­bau

zu beset­zen. Gleich­zei­tig besetzt die künf­tige Stel­len­in­ha­be­rin bzw. der künf­tige Stel­len­in­ha­ber in Per­so­nal­union die

Fach­be­reichs­lei­tung des For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trums Berg­bau­fol­gen (FEZB) der BGR

(Direk­to­rin und Pro­fes­so­rin / Direk­tor und Pro­fes­sor der Besol­dungs­gruppe bis zu B 2 BBesO).

Die Bun­des­an­stalt für Geo­wis­sen­schaf­ten und Roh­stoffe (BGR) ist die zen­trale geo­wis­sen­schaft­li­che Bera­tungs­ein­rich­tung der Bun­des­re­gie­rung mit Sitz in Han­no­ver. Als geo­wis­sen­schaft­li­ches Kom­pe­tenz­zen­trum berät und infor­miert sie die Bun­des­re­gie­rung und die deut­sche Wirt­schaft in allen geo­wis­sen­schaft­li­chen und roh­stoff­wirt­schaft­li­chen Fra­gen. Die BGR baut in Cott­bus ein For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trum Berg­bau­fol­gen (FEZB) auf. Die Kern­auf­ga­ben und Ziele des FEZB sind der wei­tere Aus­bau der wis­sen­schaft­lich-tech­ni­schen Kennt­nisse zur nach­hal­ti­gen Gestal­tung von Berg­bau­fol­ge­land­schaf­ten mit den Part­nern aus Wis­sen­schaft und regio­na­ler Wirt­schaft sowie das Schaf­fen von Grund­la­gen für eine ver­stärkte inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit mit inter­na­tio­na­len Akteu­ren im Bereich Berg­bau­fol­gen. Die bis­lang vor­lie­gen­den umfang­rei­chen Sanie­rungs­er­fah­run­gen aus ein­zel­nen Berg­bau­ge­bie­ten wer­den über­grei­fend sys­te­ma­tisch erforscht, um belast­bare Pro­gno­sen und Sze­na­rien für die zukünf­tige Gestal­tung von Berg­bau­fol­ge­land­schaf­ten erar­bei­ten zu kön­nen. Durch die in Per­so­nal­union erfol­gende Beset­zung der Pro­fes­sur Umwelt­geo­lo­gie im Nach­berg­bau soll eine enge Ver­zah­nung des FEZB mit der BTU erreicht wer­den.

Die Bran­den­bur­gi­sche Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät (BTU) Cott­bus–Senf­ten­berg ist eine for­schungs­ori­en­tierte Uni­ver­si­tät, die ihre Rolle als zen­trale Uni­ver­si­tät der Lau­sitz mit einer star­ken inter­na­tio­na­len Per­spek­tive ver­eint. Sie bie­tet eine Kom­bi­na­tion aus grund­la­gen- und anwen­dungs­ori­en­tier­ter For­schung mit den Schwer­punkt­be­rei­chen Umwelt, Ener­gie, Mate­rial, Bauen, Gesund­heit sowie Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie.

Pro­fes­sur Umwelt­geo­lo­gie im Nach­berg­bau

Fach­be­reichs­lei­tung des For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trums Berg­bau­fol­gen (FEZB) der BGR

Aufgabenbeschreibung:

  • Ver­tre­tung des Fach­ge­bie­tes „Umwelt­geo­lo­gie im Nach­berg­bau“ an der BTU und Stär­kung der Zusam­men­ar­beit zwi­schen BTU und BGR
  • Durch­füh­rung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Umfang von min­des­tens zwei Lehr­ver­an­stal­tungs­stun­den (LVS) an der Fakul­tät Umwelt und Natur­wis­sen­schaf­ten in eng­li­scher und deut­scher Spra­che
  • Auf­bau des neuen Fach­be­rei­ches "For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trum Berg­bau­fol­gen (FEZB)“ der Bun­des­an­stalt für Geo­wis­sen­schaf­ten und Roh­stoffe (BGR) in Cott­bus (Lau­sitz)
  • Fach­li­che, per­so­nelle und orga­ni­sa­to­ri­sche Lei­tung des neuen Fach­be­reichs bestehend aus zwei Arbeits­be­rei­chen sowie eines Was­ser- und Sedi­m­ent­la­bors mit ca. 30 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern.
  • Pla­nung, Koor­di­nie­rung und Steue­rung der im Fach­be­reich ver­an­ker­ten Arbeits- und For­schungs­schwer­punkte, ins­be­son­dere kon­zep­tio­nelle Ent­wick­lung neuer geo­wis­sen­schaft­li­cher Ziel­vor­stel­lun­gen im The­men­feld Berg­bau­fol­ge­land­schaf­ten im Hin­blick auf:
o hydrau­li­sche und hydro­geo­che­mi­sche Model­lie­rung von Flu­tungs-, Reak­ti­ons- und Trans­port­pro­zes­sen sowie Erstel­lung eines ziel­ge­rich­te­ten, beglei­ten­den Umwelt­mo­ni­to­ring
o Erfas­sung und Model­lie­rung von sta­bi­li­täts­be­stim­men­den geo­me­cha­ni­schen Pro­zes­sen sowie der hier­für not­wen­di­gen inge­nieur­geo­lo­gi­schen In-situ-Mes­sun­gen und Laborana­ly­sen im Hin­blick auf die spä­tere Nach­nut­zung
o Ein­bin­dung und Stär­kung der Labor bezo­ge­nen sowie fach­li­chen und inter­dis­zi­pli­nä­ren Quer­ver­bin­dun­gen in der BGR wie z.B. Iso­to­pen­ana­ly­tik, Geo­phy­sik, Fern­erkun­dung und ggf. zukünf­ti­ger Metho­den der Roh­stoff­ge­win­nung
o Stra­te­gi­sche Ver­net­zung auf dem The­men­feld Berg­bau­fol­ge­land­schaf­ten mit ande­ren Res­sort-For­schungs­ein­rich­tun­gen und Lan­des­be­hör­den sowie Uni­ver­si­tä­ten und außer­uni­ver­si­tä­ren For­schungs­ein­rich­tun­gen auf natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ebene
o Bera­tung der Res­sorts der Bun­des­re­gie­rung und der deut­schen Wirt­schaft in den o. a. The­men sowie inter­na­tio­na­ler Part­ner­be­hör­den unter Berück­sich­ti­gung der lan­des­spe­zi­fi­schen, gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Rand­be­din­gun­gen sowie kli­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen
o Auf­sicht über die Labore des Fach­be­reichs ein­schließ­lich der Ver­ant­wor­tung für Arbeits­si­cher­heit und Arbeits­schutz

Erwartete Qualifikationen:

Sie haben ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter oder gleich­wer­tig) in einer geo­wis­sen­schaft­li­chen oder inge­nieur­tech­ni­schen Fach­rich­tung (oder ver­gleich­bar) und brin­gen dar­über hin­aus nach­fol­gende Vor­aus­set­zun­gen nach § 41 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 4a Bran­den­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz (BbgHG) mit:
  • Päd­ago­gi­sche Eig­nung
  • Beson­dere Befä­hi­gung zu wis­sen­schaft­li­cher Arbeit, in der Regel nach­ge­wie­sen durch eine qua­li­fi­zierte Pro­mo­tion (d. h.: magna cum laude oder summa cum laude)
  • Zusätz­li­che wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen (d. h.: Habi­li­ta­tion, eva­lu­ierte Juni­or­pro­fes­sur oder “habi­li­ta­ti­ons­ad­äquate” Leis­tun­gen)
Das erwar­ten wir von Ihnen:
  • Mehr­jäh­rige Berufs­er­fah­run­gen ein­schließ­lich sehr guter fach­li­cher Kennt­nisse in der Bear­bei­tung und Steue­rung kom­ple­xer geo­wis­sen­schaft­li­cher Pro­jekte in min­des­tens einem der Berei­che Grund­was­ser­hy­drau­lik und nume­ri­sche Strö­mungs­mo­del­lie­rung, Hydro­che­mie, Geo­tech­nik oder Umwelt­mo­ni­to­ring
  • Mehr­jäh­rige Berufs­er­fah­run­gen in natio­na­len und inter­na­tio­na­len geo­wis­sen­schaft­li­chen Pro­jek­ten
  • Erfah­rung in der Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln (wie z.B. DFG, BMBF oder EU) sowie in der Steue­rung natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler F&E-Vor­ha­ben
  • Brei­tes wis­sen­schaft­li­ches Pro­fil, nach­ge­wie­sen durch ent­spre­chende Publi­ka­tio­nen in Fach­zeit­schrif­ten (peer review)
  • Kennt­nisse und Erfah­run­gen in admi­nis­tra­ti­ven Pro­zes­sen
  • Ver­hand­lungs­si­chere Eng­lisch­kennt­nisse (ver­gleich­bar Level C1 GeR)
  • Fähig­keit zur Füh­rung und Moti­va­tion von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern sowie gute Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­fä­hig­keit
  • Ver­hand­lungs­ge­schick und Ent­schei­dungs­fä­hig­keit
  • Team­fä­hig­keit und Gen­der­kom­pe­tenz
  • Sehr gutes münd­li­ches und schrift­li­ches Aus­drucks­ver­mö­gen in der deut­schen Spra­che (ver­gleich­bar Level C1 GeR), mit Fähig­keit zur Dar­stel­lung kom­ple­xer Sach­ver­halte
  • Bereit­schaft zu Aus­lands­ein­sät­zen (meh­rere i.d.R. ein- bis zwei­wö­chige Dienst­rei­sen im Jahr)
Idea­ler­weise brin­gen Sie mit:
  • Erfah­rung in der Erkun­dung und Sanie­rung von Alt­las­ten, ins­be­son­dere Berg­bau­al­tlas­ten
  • Erfah­run­gen in einer For­schungs­ein­rich­tung
  • Erfah­run­gen in der Zusam­men­ar­beit mit inter­na­tio­na­len Part­nern, vor­zugs­weise im Rah­men der Tech­ni­schen Zusam­men­ar­beit mit Ent­wick­lungs­län­dern
  • Erfah­rung in der per­so­nel­len und fach­li­chen Füh­rung von Teams
  • Aus­lands­er­fah­rung, nach­ge­wie­sen durch mehr­mo­na­tige beruf­li­che Tätig­keit vor Ort

Gemäß § 40 Abs. 9 BbgHG erfolgt die Beru­fung der Hoch­schul­leh­re­rin oder des Hoch­schul­leh­rers in eine mit­glied­schafts­recht­li­che Stel­lung nach § 60 an der BTU, ohne dass ein Beam­ten- oder Ange­stell­ten­ver­hält­nis zum Land begrün­det wird. Die oder der Beru­fene wird in einem Beam­ten- oder pri­vat­recht­li­chen Arbeits­ver­hält­nis an der BGR außer­halb des Hoch­schul­be­reichs beschäf­tigt mit der Ver­pflich­tung, min­des­tens zwei Lehr­ver­an­stal­tungs­stun­den an der BTU zu leh­ren und dem Recht, für die Dauer des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses an der BGR außer­halb des Hoch­schul­be­reichs die Bezeich­nung „Pro­fes­so­rin“ oder „Pro­fes­sor“ als Berufs­be­zeich­nung zu füh­ren.

Unser Angebot:

  • Nach einer Ein­ar­bei­tung an den Stand­or­ten in Han­no­ver und Ber­lin eine ver­ant­wor­tungs­volle und abwechs­lungs­rei­che Tätig­keit am Dienst­ort Cott­bus
  • Einen Arbeits­platz, der auch teil­zeit­ge­eig­net ist
  • Fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­delle
  • Ein kon­ti­nu­ier­li­ches Ange­bot an Fort- und Wei­ter­bil­dung
  • Der Dienst­pos­ten ermög­licht Beför­de­run­gen bis zur BesGr. B 2 BBesO
  • Bei Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern, die bei der Ein­stel­lung die beam­ten­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für Bun­des­be­am­tin­nen und Bun­des­be­amte nicht erfül­len, wird ein ent­spre­chen­des außer­ta­rif­li­ches Ent­gelt ver­ein­bart; ein sol­ches Arbeits­ver­hält­nis ist zunächst zum Zweck der Erpro­bung auf zwei Jahre befris­tet.

Hinweise zur Bewerbung:

Bewer­bun­gen von Men­schen aller Natio­na­li­tä­ten, unab­hän­gig von ihrer Her­kunft, Geschlecht, ihrer Reli­gion oder Welt­an­schau­ung, einer Behin­de­rung, ihres Alters oder sexu­el­len Iden­ti­tät sind will­kom­men. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­spra­che ist Deutsch.

BGR und BTU stre­ben eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an, Frauen sind aus­drück­lich zur Bewer­bung auf­ge­for­dert.

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Bitte seien Sie sich bei der Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung per unver­schlüs­sel­ter E-Mail der Risi­ken bzgl. der Ver­trau­lich­keit und Inte­gri­tät Ihrer Bewer­bungs­in­halte bewusst und beach­ten Sie bitte auch die Daten­schutz­hin­weise auf der Inter­net­seite der BTU und der BGR.

Für Rück­fra­gen kon­tak­tie­ren Sie bitte:
Prof. Dr. Tho­mas Him­mels­bach (BGR) / T + 49 (0) 511 643 3794 / E Thomas.Himmelsbach@bgr.de
Prof. Dr. Rai­ner Herd (BTU) / T +49 (0)355 69 2902 / E Rainer.Herd@b-tu.de

Ihre Bewer­bung mit Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­sen, einer tabel­la­ri­schen Dar­stel­lung des beruf­li­chen Wer­de­gan­ges, einer Liste der Ver­öf­fent­li­chun­gen und wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten, Nach­wei­sen zur päd­ago­gi­schen Eig­nung, drei Refe­ren­zen (nur Kon­takt­adres­sen) und einer Beschrei­bung Ihres For­schungs­in­ter­es­ses rich­ten Sie bitte unter Angabe der Stel­len­aus­schrei­bungs­num­mer B 72/22 und des Kenn­wor­tes „Fach­be­reichs­lei­tung des For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trums Berg­bau­fol­gen“ in digi­ta­ler Ver­sion als ein PDF Doku­ment (max. Größe von 7 MB) bis zum 28.09.2022 an

fakultaet2+bewerbungen@b-tu.de

Nähere Hin­weise zu unse­rer Ein­rich­tung fin­den Sie im Inter­net unter www.bgr.bund.de.

Die BGR inter­es­siert sich dafür, über wel­ches Medium Sie Kennt­nis von die­ser Stel­len­aus­schrei­bung bekom­men haben. Bitte geben Sie daher an, wo Sie auf diese Stel­len­aus­schrei­bung zuerst auf­merk­sam gewor­den sind.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wich­tig. Nähere Infor­ma­tio­nen zum Umgang mit Ihren per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Falle einer Bewer­bung bei der BGR kön­nen Sie der Daten­schutz­er­klä­rung auf https://www.bgr.bund.de/DE/Allgemeines/Wm/Impressum/datenschutzerklaerung-bewerbungsdaten.html ent­neh­men.