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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Ange­wandte Optik und Fein­me­cha­nik IOF Jena - Optik und Fein­me­cha­nik

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Ange­wandte Optik und Fein­me­cha­nik IOF in Jena betreibt anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in der opti­schen Sys­tem­tech­nik im direk­ten Auf­trag der Indus­trie und im Rah­men von öffent­lich geför­der­ten Ver­bund­pro­jek­ten. Das Leis­tungs­an­ge­bot des Fraun­ho­fer IOF umfasst Sys­tem­lö­sun­gen, begin­nend mit neuen Design­kon­zep­ten über die Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gien, Fer­ti­gungs- und Mess­ver­fah­ren bis hin zum Bau von Pro­to­ty­pen und Pilot­se­rien für Anwen­dun­gen im Wel­len­län­gen­be­reich von Mil­li­me­ter bis Nano­me­ter.

Wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in im Bereich aktive Sili­zium-Pho­to­nik (IOF-2023-6)

Aufgabenbeschreibung:

Die Pro­jekt­gruppe SILI­QUA („Sili­con-based Pho­to­nic Buil­ding Blocks for On-Chip Ligh­t­ing, Modu­la­tion, Sen­sing and Quan­tum App­li­ca­ti­ons“) am Fraun­ho­fer IOF beschäf­tigt sich mit akti­ver Sili­zium-Pho­to­nik, ins­be­son­dere der Funk­tio­na­li­sie­rung von Sili­zium-Reso­na­to­ren mit elek­tro­op­tisch akti­ven Beschich­tun­gen bzw. Defek­ten. Nano­sko­pisch modu­lier­bare pho­to­ni­sche Sili­zi­um­re­so­na­to­ren wer­den ent­wi­ckelt, um sie in Pro­to­ty­pen von pho­to­ni­schen Sili­zium-LEDs, Lasern, Quan­ten­licht­quel­len, Modu­la­to­ren oder Sen­so­ren auf Chip­ebene zu inte­grie­ren. Dabei wer­den das Design und die Her­stel­lung der Reso­na­tor­struk­tu­ren mit Metho­den des maschi­nel­len Ler­nens opti­miert.

Zur Unter­stüt­zung der Pro­jekt­gruppe SILI­QUA suchen wir eine*n wis­sen­schaft­li­che*n Mit­ar­bei­ter*in, der/ die auf spe­zi­fi­sche Anwen­dun­gen zuge­schnit­tene pho­to­ni­sche Sili­zi­um­re­so­na­to­ren ent­wirft und cha­rak­te­ri­siert. Sie über­neh­men die Inte­gra­tion von mit Hilfe eines wei­te­ren Teil­pro­jekts ent­wi­ckel­ten Funk­tio­na­li­sie­rungs­stra­te­gien für Sili­zium in die Sili­zi­um­re­so­na­to­ren. Anschlie­ßend trei­ben Sie die Rea­li­sie­rung fort­schritt­li­cher mikro- und nano­ska­li­ger pho­to­ni­scher Bau­ele­mente auf Basis der Sili­zi­um­re­so­na­to­ren ​​bis zur Pro­to­ty­pen­phase voran. Die Stelle bie­tet die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion, ist aber glei­cher­ma­ßen auch für Bewer­bende mit abge­schlos­se­ner Pro­mo­tion geeig­net.


Was Sie bei uns tun

  • Durch nume­ri­sche Simu­la­tio­nen und maschi­nel­les Ler­nen unter­stütz­tes Design und die Betreu­ung der Her­stel­lung von pho­to­ni­schen Sili­zi­um­re­so­na­to­ren gemäß anwen­dungs­spe­zi­fi­scher Anfor­de­run­gen
  • Ent­wick­lung von Rezep­ten zur Funk­tio­na­li­sie­rung von Sili­zium durch hoch­en­er­ge­ti­sche Ionen­im­plan­ta­tion
  • Auf­bau eines moder­nen Pho­to­lu­mi­nes­zenz- und Ras­ter­kraft­mi­kro­sko­pie-Mess­plat­zes zur Cha­rak­te­ri­sie­rung von pho­to­ni­schen Reso­na­to­ren und Bau­ele­men­ten
  • Struk­tu­relle, opti­sche und elek­tro­op­ti­sche Cha­rak­te­ri­sie­rung von optisch funk­tio­na­li­sier­tem Sili­zium und pho­to­ni­scher Sili­zi­um­re­so­na­to­ren
  • Auf­bau einer Daten­bank mit pro­jekt­be­zo­ge­nen Her­stel­lungs­re­zep­ten und Ver­suchs­er­geb­nis­sen und deren Nut­zung für die Ver­suchs­pla­nung
  • Vor­an­trei­ben der Bau­ele­men­tin­te­gra­tion von pho­to­ni­schen Sili­zi­um­re­so­na­to­ren und der Ent­wick­lung von Pro­to­ty­pen in Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Fraun­ho­fer Insti­tu­ten
  • Zusam­men­ar­beit mit exter­nen For­schungs­grup­pen auf dem Gebiet der Cha­rak­te­ri­sie­rung von funk­tio­na­li­sier­tem Sili­zium und pho­to­ni­scher Sili­zi­um­re­so­na­to­ren
  • Ver­öf­fent­li­chung und Prä­sen­ta­tion von For­schungs­er­geb­nis­sen in Fach­zeit­schrif­ten und auf Kon­fe­ren­zen

Erwartete Qualifikationen:

  • Sie haben ein Hoch­schul­stu­dium im Bereich Phy­sik, Optik oder einer ver­gleich­ba­ren Fach­rich­tung erfolg­reich abge­schlos­sen und sind fas­zi­niert von The­men rund um die Pho­to­nik, Mikro- und Quan­ten­op­tik
  • Eine abge­schlos­sene Pro­mo­tion ist von Vor­teil.
  • Sie ver­fü­gen über Erfah­run­gen und Exper­tise auf dem Gebiet der Mikro- und Nano­struk­tur­tech­nik
  • Sie wis­sen, wie ein opti­scher Mess­platz auf­ge­baut und betrie­ben wird und sind mit der spek­tro­sko­pi­schen Cha­rak­te­ri­sie­rung von pho­to­ni­schen Mate­ria­lien ver­traut
  • Idea­ler­weise haben Sie mit min­des­tens einer der fol­gen­den Tech­ni­ken gear­bei­tet: Ras­ter­kraft­mi­kro­sko­pie, Pho­to­lu­mi­nes­zenz-Spek­tro­sko­pie, Katho­do­lu­mi­nes­zenz-Spek­tro­sko­pie
  • Sie haben bereits erste Erfah­run­gen in der Model­lie­rung pho­to­ni­scher Struk­tu­ren gesam­melt
  • Sie ver­fü­gen über Pro­gram­mier­kennt­nisse in Python und erste Erfah­run­gen in der KI gestütz­ten Daten­ana­lyse
  • Sie ver­fü­gen über ein hohes tech­ni­sches Ver­ständ­nis sowie aus­ge­prägte ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten
  • Her­vor­ra­gende Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Team­fä­hig­keit sowie eine selbst­stän­dige, pro­ak­tive, krea­tive und sorg­fäl­tige Arbeits­weise zeich­nen Sie aus
  • Da das Fraun­ho­fer IOF in vie­ler­lei Hin­sicht inter­na­tio­nal tätig ist, set­zen wir gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift vor­aus

Unser Angebot:

  • Die Mög­lich­keit, in einem neuen Gebiet an der Schnitt­stelle von Mate­ri­al­wis­sen­schaft, Pho­to­nik und Quan­ten­op­tik zu for­schen
  • Eigen­stän­di­ges Arbei­ten sowie per­sön­li­che und fach­li­che Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten in anspruchs­vol­len und ange­wand­ten F&E-Pro­jek­ten
  • Net­wor­king mit erst­klas­si­gen For­schungs- und Indus­trie­part­nern
  • Modern aus­ge­stat­te­tes Arbeits­um­feld
  • Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten und ein fami­li­en­freund­li­cher Arbeits­platz

Die wöchent­li­che Arbeits­zeit umfasst im Rah­men einer Pro­mo­ti­ons­stelle 75%. Für Kan­di­dat*innen mit abge­schlos­se­ner Pro­mo­tion beträgt die Arbeits­zeit 100%, wobei auch die Mög­lich­keit zur Arbeit in Teil­zeit besteht. Die Stelle ist zunächst für drei Jahre befris­tet. Wir stre­ben eine lang­fris­tige Zusam­men­ar­beit an. Anstel­lung, Ver­gü­tung und Sozi­al­leis­tun­gen basie­ren auf dem Tarif­ver­trag für den öffent­li­chen Dienst (TVöD). Zusätz­lich kann Fraun­ho­fer leis­tungs- und erfolgs­ab­hän­gige varia­ble Ver­gü­tungs­be­stand­teile gewäh­ren.

Hinweise zur Bewerbung:

Wir wert­schät­zen und för­dern die Viel­falt der Kom­pe­ten­zen unse­rer Mit­ar­bei­ten­den und begrü­ßen daher alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Alter, Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher und sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Welt­an­schau­ung, Behin­de­rung sowie sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.

Mit ihrer Fokus­sie­rung auf zukunfts­re­le­vante Schlüs­sel­tech­no­lo­gien sowie auf die Ver­wer­tung der Ergeb­nisse in Wirt­schaft und Indus­trie spielt die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft eine zen­trale Rolle im Inno­va­ti­ons­pro­zess. Als Weg­wei­ser und Impuls­ge­ber für inno­va­tive Ent­wick­lun­gen und wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz wirkt sie mit an der Gestal­tung unse­rer Gesell­schaft und unse­rer Zukunft.

Haben wir Ihr Inter­esse geweckt? Dann bewer­ben Sie sich jetzt online mit Ihren aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Wir freuen uns dar­auf, Sie ken­nen­zu­ler­nen!

Fraun­ho­fer-Insti­tut für Ange­wandte Optik und Fein­me­cha­nik IOF

www.iof.fraunhofer.de