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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Schicht- und Ober­flä­chen­tech­nik IST

Am Fraun­ho­fer-Insti­tut für Schicht- und Ober­flä­chen­tech­nik IST erschlie­ßen wir die Poten­ziale für zukunfts­fä­hige Pro­dukte und zuge­hö­rige wett­be­werbs­fä­hige, ska­lier­bare Pro­duk­ti­ons­sys­teme. Unsere For­schung umfasst die Anla­gen­tech­nik, gesamte Pro­zess­ket­ten der Ver­fah­rens-/Pro­zess- und Fer­ti­gungs­tech­nik bis hin zur Betrach­tung gan­zer Fabri­ken. Aus­ge­hend von den Anfor­de­run­gen der Nach­hal­tig­keit haben wir den gesam­ten Pro­dukt­le­bens­weg im Blick– vom Werk­stoff über den Pro­zess zum Bau­teil und Pro­dukt bis hin zum Recy­cling.

Auf­bau­end auf unse­ren Tech­no­lo­gien und Kom­pe­ten­zen schaf­fen wir Lösun­gen in den Bran­chen Maschi­nen- und Anla­gen­bau, Werk­zeuge, Fahr­zeug­bau, Luft- und Raum­fahrt, Ener­gie, Optik, Medi­zin, Pharma und Umwelt­tech­nik. Als Teil der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, der welt­weit füh­ren­den Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung, sind wir in Wirt­schaft und Wis­sen­schaft eng ver­netzt, regio­nal wie inter­na­tio­nal.

Stu­den­ti­sche Arbeit im Bereich »Plas­ma­car­bu­rie­ren aus­te­ni­ti­scher Stähle«

Mit­tels Plas­ma­dif­fu­si­ons­be­hand­lung kön­nen die Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten von Stäh­len modi­fi­ziert wer­den. His­to­risch umfasst dies vor allem die Härte und die Ver­schleiß­be­stän­dig­keit im Werk­zeug­bau. Neu­er­dings rücken jedoch wei­tere Eigen­schaf­ten wie z. B. die Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit in den Fokus. So kön­nen aus­te­ni­ti­sche Stähle für die Anwen­dung als metal­li­sche Bipo­lar­platte funk­tio­na­li­siert wer­den. Her­aus­for­de­run­gen bestehen der­zeit in der zeit­glei­chen Ver­bes­se­rung des Kor­ro­si­ons- und Kon­takt­wi­der­stan­des.

Ziel ist die Kor­re­la­tion der Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten nach dem Plas­ma­car­bu­rie­ren mit den Pro­zess­pa­ra­me­tern und den dar­aus resul­tie­ren­dem Gefüge.

Aufgabenbeschreibung:

  • Lite­ra­tur­re­cher­che zum Plas­ma­car­bu­rie­ren von aus­te­ni­ti­schen nich­t­ros­ten­den Stäh­len, ins­be­son­dere zum Kor­ro­si­ons­ver­hal­ten
  • Pla­nung und Durch­füh­rung von Plas­ma­car­bu­rier­pro­zes­sen unter Varia­tion rele­van­ter Pro­zess­pa­ra­me­ter
  • Ana­lyse der Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten
  • Kor­ro­si­ons­ver­hal­ten im sau­ren Milieu
  • Kon­takt­wi­der­stands­mes­sun­gen
  • Anfer­ti­gung von metal­lo­gra­fi­schen Quer­schlif­fen und detail­lierte Ana­lyse des Gefü­ges unter ande­rem mit­tels:
  • Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­skop und Ener­gie­di­sper­sive Rönt­gen­spek­tro­sko­pie
  • Glimm­ent­la­dungs­spek­tro­sko­pie und Rönt­gen­beu­gung
  • Kor­re­la­tion der Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten mit dem Gefüge und den Pro­zess­pa­ra­me­tern

Inner­halb der Arbeit erhal­ten Sie tiefe Ein­bli­cke in die ther­mo­che­mi­sche Rand­schicht­be­hand­lung von Stäh­len und haben die Mög­lich­keit werk­stoff­kund­li­che Grund­la­gen aus dem Stu­dium mit der Pra­xis zu kom­bi­nie­ren. Sie ler­nen die typi­schen Ana­ly­se­ver­fah­ren zur Bewer­tung der Ober­flä­chen und deren Eigen­schaf­ten ken­nen und kön­nen diese eigen­stän­dig anwen­den. Es ist wahr­schein­lich, dass Ihre Ergeb­nisse Beach­tung in einer Publi­ka­tion fin­den.

Erwartete Qualifikationen:

  • Stu­dium im Bereich Maschi­nen­bau, Werk­stoff­tech­nik oder Ähn­li­chem
  • Inter­esse an der Ober­flä­chen- und Mate­ri­al­ana­ly­tik

  • Spaß am expe­ri­men­tel­len Arbei­ten
  • Zuver­läs­sig­keit und eine hohe Moti­va­tion
  • Selbst­stän­dige, dis­zi­pli­nierte und gewis­sen­hafte Arbeits­weise
  • Vor­kennt­nisse in der Ober­flä­chen- und Werk­stoff­tech­nik sind von Vor­teil, aber nicht zwin­gend erfor­der­lich

Unser Angebot:

Wir wert­schät­zen und för­dern die Viel­falt der Kom­pe­ten­zen unse­rer Mit­ar­bei­ten­den und begrü­ßen daher alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Alter, Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher und sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Welt­an­schau­ung, Behin­de­rung sowie sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.

Mit ihrer Fokus­sie­rung auf zukunfts­re­le­vante Schlüs­sel­tech­no­lo­gien sowie auf die Ver­wer­tung der Ergeb­nisse in Wirt­schaft und Indus­trie spielt die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft eine zen­trale Rolle im Inno­va­ti­ons­pro­zess. Als Weg­wei­ser und Impuls­ge­ber für inno­va­tive Ent­wick­lun­gen und wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz wirkt sie mit an der Ges­tal­tung unse­rer Gesell­schaft und unse­rer Zukunft.

Hinweise zur Bewerbung:

Haben wir Ihr Inter­esse geweckt? Dann bewer­ben Sie sich jetzt online mit Ihren aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Wir freuen uns dar­auf, Sie ken­nen­zu­ler­nen!


Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich online über den Link: https://jobs.fraunhofer.de/job-invite/27443/ !

Fra­gen zu die­ser Posi­tion beant­wor­tet gerne:

Phil­lip Rein­ders

Tele­fon: +49 531 – 2155-835

Fraun­ho­fer-Insti­tut für Schicht- und Ober­flä­chen­tech­nik IST

www.ist.fraunhofer.de

Kenn­zif­fer: 27443 Bewer­bungs­frist: 03.10.2022