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Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung - Bun­des­ober­be­hörde

Die Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM) ist eine wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sche Bun­des­ober­be­hörde mit Sitz in Ber­lin. Als Res­sort­for­schungs­ein­rich­tung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie for­schen, prü­fen und bera­ten wir zum Schutz von Men­schen, Umwelt und Sach­gü­tern. Im Fokus unse­rer Tätig­kei­ten in der Mate­ri­al­wis­sen­schaft, der Werk­stoff­tech­nik und der Che­mie steht dabei die tech­ni­sche Sicher­heit von Pro­duk­ten und Pro­zes­sen.

Wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d)

der Fach­rich­tung Bau­in­ge­nieur­we­sen, Maschi­nen­bau, Phy­si­ka­li­sche Inge­nieur­wis­sen­schaft o. vglb.

Aufgabenbeschreibung:

Im Ver­bund­vor­ha­ben Win­Con­Fat – Struc­ture wird die Bau­tei­ler­mü­dung von Wind­ener­gie­an­la­gen aus Stahl­be­ton und Spann­be­ton unter hoch­zy­kli­scher Bean­spru­chung unter­sucht. Im Rah­men des Teil­vor­ha­bens der BAM liegt der Fokus der wis­sen­schaft­li­chen Tätig­keit auf der Ent­wick­lung, Vali­die­rung und Anwen­dung von Moni­to­ring­sys­te­men zur Über­wa­chung von Schä­di­gungs­pro­zes­sen in Wind­ener­gie­an­la­gen in Beton­bau­weise sowie der mess­wert­ge­stütz­ten Lebens­dau­er­be­wer­tung der Trag­struk­tu­ren. Zu Ihren Auf­ga­ben gehö­ren u.a.:

  • Bear­bei­tung des For­schungs­vor­ha­bens sowie Koor­di­na­tion und Abstim­mung mit den Pro­jekt­part­nern aus der For­schung und der Indus­trie
  • Ent­wick­lung und Vali­die­rung von Metho­den zur Zustands­be­wer­tung und zur Rest­le­bens­dau­er­ab­schät­zung auf Basis von Moni­to­ring­da­ten
  • Ers­tel­lung eines modu­la­ren Mus­ter­kon­zep­tes für ein lebens­dau­er­be­glei­ten­des Moni­to­ring an Wind­ener­gie­an­la­gen in Beton­bau­weise
  • Vor­be­rei­tung, Ins­tal­la­tion und Betrieb eines ent­spre­chen­den modu­la­ren Moni­to­ring­sys­tems in einer Wind­ener­gie­an­lage (onshore)
  • Mit­wir­kung bei der Kon­zep­tion, Umset­zung und Ana­lyse von Labor­ver­su­chen an ska­lier­ten Bau­tei­len zur Ent­wick­lung und Vali­die­rung geeig­ne­ter Moni­to­ring­sys­teme im Hin­blick auf die Anwen­dung an Wind­ener­gie­an­la­gen zur Ermü­dungs­über­wa­chung
  • Aus­wer­tung und Inter­pre­ta­tion der gewon­ne­nen Ver­suchs­er­geb­nisse hin­sicht­lich der Eig­nung zur Erfas­sung der Schä­di­gungs­zu­stände in Beton sowie der Anwend­bar­keit unter rea­len Kli­ma­be­din­gun­gen
  • Wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit und Berichts­stel­lung im Rah­men des For­schungs­vor­ha­bens durch Ers­tel­lung von For­schungs­be­rich­ten und Ver­öf­fent­li­chun­gen
  • Vor­stel­lung der Arbeits­er­geb­nisse auf wis­sen­schaft­li­chen Tagun­gen und Pro­jekt­tref­fen
  • Initi­ie­rung von Anschluss-For­schungs­vor­ha­ben
  • Reprä­sen­ta­tion des Arbeits­ge­biets nach innen und außen

Erwartete Qualifikationen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom bzw. Mas­ter) der Fach­rich­tung Bau­in­ge­nieur­we­sen, Maschi­nen­bau, Phy­si­ka­li­sche Inge­nieur­wis­sen­schaft oder einer ver­gleich­ba­ren Fach­rich­tung
  • Sehr gute Kennt­nisse auf dem Gebiet der Mess­tech­nik und Sen­so­rik sowie der zuge­hö­ri­gen Mess­da­ten­er­fas­sung und -aus­wer­tung
  • Erfah­run­gen mit zer­stö­ren­den und zer­stö­rungs­freien Prüf­me­tho­den für Bau­stoffe, spe­zi­ell Beton, sind wün­schens­wert (bspw. Druck­fes­tig­keits­prü­fun­gen, Deh­nungs­mes­sun­gen, Ultra­schall­mes­sun­gen, Schall­emis­si­ons­mes­sun­gen, digi­tale Bild­kor­re­la­tion etc.)
  • Kennt­nisse bzw. Erfah­run­gen in der Kon­zep­tio­nie­rung und Durch­füh­rung von expe­ri­men­tel­len Unter­su­chun­gen sind von Vor­teil (Mate­rial- und Bau­tei­le­bene)
  • Kennt­nisse im Bereich des mecha­ni­schen Ver­hal­tens sowie der Schä­di­gungs­pro­zesse in Beton, spe­zi­ell unter Ermü­dungs­be­an­spru­chun­gen, sind von Vor­teil
  • Bereit­schaft und Eig­nung zur prak­ti­schen Arbeit im Prüf­la­bor sowie beim Ein­satz in Wind­ener­gie­an­la­gen (onshore)
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse sind wün­schens­wert
  • Fähig­keit zum struk­tu­rier­ten wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten
  • Erfah­run­gen im wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­ren und in der Durch­füh­rung von For­schungs­pro­jek­ten sind wün­schens­wert
  • Sehr gute Eng­lisch- und Deutsch­kennt­nisse in Wort und Schrift
  • Sehr gute Team­fä­hig­keit und Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft in einem mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Umfeld
  • Gutes Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Infor­ma­ti­ons­ver­hal­ten, ziel­ori­en­tierte und struk­tu­rierte Arbeits­weise, Lern­be­reit­schaft, Fle­xi­bi­li­tät sowie Initia­tive bzw. Ein­satz­be­reit­schaft

Unser Angebot:

Die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion ist bei ent­spre­chen­der Eig­nung gege­ben.

  • Inter­dis­zi­pli­näre For­schung an der Schnitt­stelle zu Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft
  • Arbeit in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Netz­wer­ken mit Uni­ver­si­tä­ten, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Indus­trie­un­ter­neh­men
  • Her­vor­ra­gende Aus­stat­tung und Infra­struk­tur
  • Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten, mobi­les Arbei­ten

Hinweise zur Bewerbung:

Wir freuen uns auf Ihre Bewer­bung über unser Bewer­bungs­ma­nage­ment­sys­tem bis zum 24.08.2022. Alter­na­tiv kön­nen Sie Ihre Bewer­bung zur Kenn­zif­fer 150/22-7.2 auch per Post an fol­gende Anschrift sen­den:

Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung
Refe­rat Z.3 - Per­so­nal
Unter den Eichen 87
12205 Ber­lin
www.bam.de

Fachliche Fra­gen zu die­ser Posi­tion beant­wor­ten Ihnen gerne Herr Dr. Baeß­ler unter der Tele­fon­num­mer +49 30 8104-1724 bzw. per E-Mail unter Matthias.Baessler@bam.de sowie Herr Dr. Thiele unter der Tele­fon­num­mer +49 30 8104-4835 bzw. per E-Mail unter Marc.Thiele@bam.de.

Die BAM ver­folgt das Ziel der beruf­li­chen Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern. Bewer­bun­gen von Frauen begrü­ßen wir daher beson­ders. Dar­über hin­aus unter­stützt die BAM die Ein­glie­de­rung schwer­be­hin­der­ter Men­schen und begrüßt daher aus­drück­lich auch deren Bewer­bun­gen. Hin­sicht­lich der Erfül­lung der Aus­schrei­bungs­vor­aus­set­zun­gen erfolgt eine indi­vi­du­elle Betrach­tung der Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Aner­kannt schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Die aus­ge­schrie­bene Stelle setzt ein hohes Maß an kör­per­li­cher Eig­nung vor­aus.