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Angebot 129 von 394 vom 24.03.2023, 15:04

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Kera­mi­sche Tech­no­lo­gien und Sys­teme IKTS

Das Fraun­ho­fer IKTS betreibt anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung für Hoch­leis­tungs­ke­ra­mik. Die drei Stand­orte in Dres­den und Herms­dorf (Thü­rin­gen) for­men das größte Kera­mik­for­schungs­in­sti­tut Euro­pas. Als For­schungs- und Tech­no­lo­gie­dienst­leis­ter ent­wi­ckeln wir moderne kera­mi­sche Hoch­leis­tungs­werk­stoffe, indus­trie­re­le­vante Her­stel­lungs­ver­fah­ren sowie pro­to­ty­pi­sche Bau­teile und Sys­teme in voll­stän­di­gen Fer­ti­gungs­li­nien bis in den Pilot­maß­stab. Dar­über hin­aus umfasst das Port­fo­lio die Kom­pe­ten­zen Werk­stoff­dia­gnose und -prü­fung.

Stu­di­en­ar­beit, Prak­ti­kum oder stu­den­ti­sche Hilfs­kraft im Bereich: Homo­ge­ni­täts­un­ter­su­chun­gen an Elek­tro­den für Li-Ionen­bat­te­rien

Aufgabenbeschreibung:

In der gemein­sa­men Arbeits­gruppe "Elek­tro­che­mie" des Fraun­ho­fer IKTS und des Lehr­stuhls für anor­ga­nisch-nicht­me­tal­li­sche Werk­stoffe der TU Dres­den wird inten­siv an Mate­ria­lien für Bat­te­rien der nächs­ten Genera­tion geforscht. Vor der Über­füh­rung neuer Bat­te­rie­tech­no­lo­gien in die indus­tri­elle Pro­duk­tion gewin­nen Maß­nah­men zur Qua­li­täts­si­che­rung an Bedeu­tung. In der Elek­tro­den­fer­ti­gung für Lithium-Ionen-Bat­te­rien kön­nen zahl­rei­che Defekte und Inho­mo­ge­ni­tä­ten, wie Metall­ver­un­rei­ni­gun­gen, Schlie­ren, Bla­sen, Löcher etc. ent­ste­hen. Deren Ein­fluss auf das Ver­hal­ten der Zelle ist in vie­len Fäl­len nicht näher bekannt und die Qua­li­täts­si­che­rung folgt empi­ri­schen Stan­dards. Ziel des Pro­jek­tes ist die Unter­su­chung mut­wil­lig ein­ge­brach­ter Defekte und Inho­mo­ge­ni­tä­ten, mit dem Ziel, Tole­ranz­gren­zen für die spe­zi­fi­schen Feh­ler­bil­der zu ermit­teln. Dazu wer­den in der Arbeits­gruppe Elek­tro­che­mie elek­tro­che­mi­sche und mate­ri­al­wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen zur Elek­tro­den­ho­mo­ge­ni­tät durch­ge­führt. Im engen Aus­tausch mit den Pro­jekt­part­nern wird schließ­lich ein Inno­va­ti­ons­mo­dul zur auto­ma­ti­sier­ten Defek­t­er­ken­nung für die For­schungs­fa­brik Bat­te­rie­zelle kon­zi­piert.

Im Rah­men der Arbeit sol­len Elek­tro­den für Lithi­um­io­nen­bat­te­rien hin­sicht­lich Homo­ge­ni­tät und Defek­ten elek­trisch und elek­tro­che­misch cha­rak­te­ri­siert wer­den. Dies beinhal­tet u.a. ras­ter­ba­sierte Leit­fä­hig­keits­mes­sun­gen und orts­auf­ge­löste elek­tro­che­mi­sche Mes­sun­gen an seg­men­tier­ten Elek­tro­den. Somit kann sowohl das lokale Ver­hal­ten am Ort des Defekts als auch das glo­bale Ver­hal­ten der Elek­trode unter­sucht wer­den. Außer­dem besteht die Mög­lich­keit, den Ein­fluss defekt­be­haf­te­ter Elek­tro­den auf die Gegen­elek­trode, z.B. deren Strom­dich­te­ver­tei­lung näher zu beleuch­ten. Die erlang­ten Erkennt­nisse wer­den sys­te­ma­tisch auf­ge­ar­bei­tet und flie­ßen in die Fest­le­gung von Tole­ranz­gren­zen für spe­zi­fi­sche Feh­ler­bil­der ein.

Erwartete Qualifikationen:

  • Stu­dium der Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten, der Che­mie, des Che­mie­in­ge­nieur­we­sens oder Ver­gleich­ba­res
  • Inter­esse an selbst­stän­di­ger, expe­ri­men­tel­ler Arbeit und an wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen
  • Team- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit
  • Selb­stän­dige, enga­gierte und sys­te­ma­ti­sche Arbeits­weise

Unser Angebot:

Wir bie­ten Ihnen einen inter­es­san­ten Ein­blick in viel­fäl­tige The­men­fel­der der ange­wand­ten For­schung. Die Stu­die­ren­den haben die Gele­gen­heit in einem Team jun­ger For­sche­rin­nen und For­scher an aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen mit­zu­ar­bei­ten.

Hinweise zur Bewerbung:

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