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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät II - Insti­tut für Che­mie / Bas­Cat, Uni­Cat BASF Joint­Lab

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - 66,67 % Arbeits­zeit - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len - 1. Qua­li­fi­zie­rungs­phase (zur Pro­mo­tion) - Hete­ro­gene Kata­lyse - Bas­Cat

Bas­Cat ist ein Joint­Lab des Exzel­lenz­clus­ters Uni­Sys­Cat und der BASF an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin. Im Fokus steht dabei die Hete­ro­gene Kata­lyse mit ihrer Schlüs­sel­rolle bei der Lösung der Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit: Die Ver­rin­ge­rung von Koh­len­di­oxid-Emis­sio­nen, die Nut­zung von Koh­len­di­oxid und Kunst­stoff-Abfäl­len als Roh­stoff­quelle, und die effi­zi­ente Gene­rie­rung und Nut­zung von Was­ser­stoff. Neue Roh­stoff­quel­len, Kata­ly­sa­to­ren und Pro­zesse sind zwin­gend not­wen­dig, um einen essen­ti­el­len Bei­trag zu einer nach­hal­ti­gen, ener­gie- und atom-effi­zi­en­ten Kreis­lauf­wirt­schaft (Koh­len­stoff­kreis­lauf) zu lie­fern. Bas­Cat und seine aka­de­mi­schen und indus­tri­el­len Part­ner arbei­ten in mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Teams an der Schnitt­stelle von Grund­la­gen­for­schung, Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten und Data Sci­ence, um Erkennt­nisse aus ihrer For­schung hin zu indus­tri­el­ler Anwen­dung zu brin­gen.

Aufgabenbeschreibung:

Reak­tio­nen zur Ver­wen­dung von Koh­len­di­oxid und Kunst­stoff­ab­fall als Roh­stoff (Hydrie­run­gen), smarte Dehy­drie­run­gen (Erzeu­gung von Ole­fi­nen und Was­ser­stoff), oder die Refor­mie­rung von Ammo­niak zur Erzeu­gung von grü­nem Was­ser­stoff wer­den zukünf­tig hohe Bedeu­tung haben. Hier­für ent­wi­ckelte neu­ar­tige Kata­ly­sa­to­ren (z.B. sin­gle-atom cata­lysts, nano­al­loys, sin­gle-atom alloys) sol­len mit spe­zi­el­len in situ Ana­ly­se­me­tho­den (z.B. FTIR gekop­pelt an einen Pro­fil­re­ak­tor, Ther­mo­gra­vi­me­trie) cha­rak­te­ri­siert wer­den. Zusätz­lich wer­den zur ex situ Cha­rak­te­ri­sie­rung Stan­dard­me­tho­den (z.B. Stick­stoff­phy­s­i­sorp­tion und Rönt­gen­dif­frak­to­me­trie), aber auch spe­zi­elle Metho­den (z.B. Elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie, XPS) ein­ge­setzt. Das Ziel ist es, durch die Kom­bi­na­tion kom­ple­men­tä­rer Metho­den den akti­ven Zustand des Kata­ly­sa­tors und die auf­tre­ten­den Reak­ti­ons­in­ter­me­diate zu iden­ti­fi­zie­ren. Es wird von Ihnen erwar­tet, sich an der Lehre zu betei­li­gen.

Erwartete Qualifikationen:

Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) in Che­mie mit über­durch­schnitt­li­chen Noten wird vor­aus­ge­setzt. Unbe­dingt not­wen­dig ist ein tie­fes Ver­ständ­nis der hete­ro­ge­nen Kata­lyse und Fach­kom­pe­tenz in instru­men­tel­ler Ana­ly­tik. Es wer­den prak­ti­sche Erfah­run­gen in der (in situ) Cha­rak­te­ri­sie­rung von Kata­ly­sa­to­ren erwar­tet. Prak­ti­sche Erfah­run­gen im Bereich der Syn­these oder Tes­tung von Kata­ly­sa­to­ren sind von Vor­teil. Flie­ßende Beherr­schung der deut­schen und eng­li­schen Spra­che ist wün­schens­wert.

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer II-332/22 mit den übli­chen Unter­la­gen (Bewer­bungs­schrei­ben, Lebens­lauf, Kopien der wich­tigs­ten Zeug­nisse wie Mas­ter/Diplom und BSc, Zusam­men­fas­sung der Abschluss­ar­beit, Stu­di­en­ver­lauf mit Noten und Publi­ka­ti­ons­liste, zusam­men­ge­fasst in einem pdf-Doku­ment, max. 5 MB) per E-Mail an Ema­nuela Tous­saint (contact@bascat.tu-berlin.de).

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Die Prä­si­den­tin - , Fakul­tät II, Insti­tut für Che­mie, Bas­Cat, z.Hd. Ema­nuela Tous­saint, Sekr. EW K 0-1, Har­den­berg­str. 36, 10623 Ber­lin